Wir haben diese Angewohnheit doch irgendwie alle, dass wir uns viel zu sehr auf das Negative konzentrieren. Wir sehen nur das, was nicht funktioniert, was uns runterzieht, uns zweifeln lässt. Etwas Gutes? Bah, das gibt es doch gar nicht!

Es ist so einfach, sich in den Dingen zu verlieren, die einem so präsent im Kopf sind. Die Dinge, die nicht gut liefen. Vielleicht auch etwas wofür man sich schämt. Es will einfach nicht aus den Gedanken weichen. Die Gedankenspirale wird aktiviert. Eventuell steigert man sich immer weiter rein.

Wie schaffen wir es aber, diese negativen Dinge ein wenig aus dem Bewusstsein zu drängen und den positiven Ereignissen Vorrang zu geben?

Hilfreich finde ich, wenn ich Dinge, die mich an Gutes erinnern, sichtbar in der Wohnung platziere. Die Einladung zu einer Hochzeit hängt neben den Postkarten meiner besten Freundin am Kühlschrank, die Notiz einer Freundin klebt am Rand meines Monitors, Fotos zieren eine Lichterkette an der Wand. Die Liste kann so weiter gehen.

Mir helfen diese kleinen Erinnerungen weiter. Dabei muss ich nur aufpassen, dass ich sie regelmäßig an eine andere Stelle hänge, damit ich nicht irgendwann daran vorbei schaue. Ich erinnere mich an die guten Zeiten, die ich hatte und schwelge lieber darin als in Dingen, die schlecht liefen und die ich eh nicht mehr ändern kann. Letzten Endes muss ich mir nämlich ins Gedächtnis rufen: Es ist passiert, ich kann nichts mehr daran ändern, nun muss ich nach vorne schauen. Das ist in einigen Situationen durchaus schwieriger als in anderen, aber dennoch bleibt das mein Ziel. Manchmal braucht es etwas Hilfe, manchmal geht es auch alleine. In jedem Fall strebe ich das an. Nach vorne schauen. Das Gute sehen.

Wie geht ihr vor um das Gute hervor zu heben?


0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.