Im letzten Beitrag ging es um das Gefühl der Gefühlslosigkeit und wie es mich ganz komisch zurück lässt. Ich konnte kaum Worte finden um es zu beschreiben, weil auch generell mein Wortschatz irgendwie verschwunden zu sein schien.

Nun sind erst ein paar Tage vergangen und es hat sich noch immer nicht so viel verändert. ABER… das Gefühl ist „leichter“ geworden. Es ist also noch da, aber es drückt mich nicht so stark runter. Vielleicht hilft es, dass ich seit Freitag jeden Tag zum Sport war und versuche eine Routine aufzubauen. Ich nehme jeden Morgen um 9 Uhr meine Tabletten, dann mache ich mich bereit für den Sport und kann danach frühstücken. Die Tabletten sollen mindestens 30 Minuten vor dem Frühstück genommen werden.

Nach dem Sport habe ich immer irgendwas zu tun, die Frage ist nur, ob ich es auch tatsächlich mache. Das Problem ist Ablenkung!

Ich habe bewusst als Routine-Start für jeden Tag Sport gewählt, denn wenn ich aus dem Haus gehe um zum Sport zu fahren, dann lenkt mich davon nichts ab. Wenn ich aber beschließe, dass ich lieber mit Schreiben in den Tag starten würde, dann kann mich am PC so vieles ablenken, dass ich am Ende doch wieder nichts tue.

Sport ist also ein guter Start in den Tag, weil mich nichts davon ablenken kann. Ob ich danach wirklich schreibe oder sonst irgendetwas am PC mache, ist dann erstmal nebensächlich. Ich habe es geschafft aufzustehen und Sport zu machen. Das setzt schon eine ganz andere Grundlage für den Tag.

Ich hoffe nun, dass sich das weiter positiv auswirkt und durch jeden Tag zieht. Vielleicht verzieht sich das komische Gefühl ja auch bald ganz und ich kann Dinge wieder fassen, fühlen, ihnen ein Gewicht geben.

Wie geht es euch?


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