Heute kommt ein etwas anderer Beitrag, glaube ich.

Seit einigen Tagen, nach einem kleinen Zusammenbruch, habe ich das komische Gefühl, dass ich einfach nichts spüre. Nicht fröhlich, nicht traurig, nicht wütend oder genervt, einfach nichts. Es fühlte sich ein paar Tage so an, als wäre ich im Beginn einer Panikattacke stecken geblieben. So mit hohem Puls, beklemmender Enge in der Brust, Nervosität, dazu starke Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit. Auf emotionaler Ebene tat sich aber dennoch kaum was.

Es ist gerade gar nicht so einfach das Gefühl der Gefühllosigkeit zu beschreiben. Irgendein Gefühl ist das bestimmt, aber die Worte dafür zu finden, ist schwierig.

Das fällt mir in letzter Zeit so oft auf, dass ich einfach keine Worte finde. Wenn ich darüber nachdenke, dann sollte das irgendetwas in mir auslösen. Ich möchte irgendwann gerne mal vom Schreiben leben können. Ich schaffe es aber weder irgendetwas zu schreiben, noch die richtigen Worte dafür zu finden. Ich sollte jetzt in Panik verfallen, oder einen Motivationsschub bekommen, einfach irgendetwas. Aber es kommt nichts bei mir an. Es löst nichts in mir aus.

Ich habe keine Lust irgendetwas zu tun, aber ich bin auch vom Nichtstun sofort gelangweilt.

In der nächsten Zeit werdet ihr also wahrscheinlich von mir nur mitbekommen, wie ich versuche da wieder raus zu kommen. Wie ich versuche einfach irgendein Gefühl wieder zu bekommen.

Seid ihr auch schon mal durch so eine „Gefühlslosigkeit“ durchgegangen?


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